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![]() Einfach zu bedienen - der Wahl-O-Mat |
Die Wahlanalysten der Bundeszentrale für politische Bildung haben sich zur Bundestagswahl 2009 wieder durch die Programme der antretenden Parteien gekämpft und von 24 Parteien Stellungnahmen zu 38 wahlrelevanten Thesen erhalten. Nicht alle antretenden Parteien stellen sich also hier dem interessierten Wähler. Diese Themenaussagen bilden die Grundlage des vom Computer für Sie errechneten Wahlvorschlages.
Neben der Wahlhilfe zu fundierten Meinungsfindung können Sie mittels der drei Auswahlknöpfe "stimme zu", "neutral" und "stimme nicht zu" des Wahl-O-Mat auch Ihre bereits getroffene oder bisherige Meinung überprüfen.
Ob allerdings jugendliche Erst- und Nichtwähler sich die Mühe machen, die Meinungstexte zu lesen - und auch zu verstehen - das bleibt in Frage gestellt.
Mittlerweile gibt es sogar eine Handy-Version des Wahl-O-Mat. Die Berliner Agentur 3-Point zeichnet für das gelungene Webdesign der Seite verantwortlich.
WARNUNG vor Abzocke
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat eine Warnung vor diversen Seiten veröffentlicht, die via Google über den Suchbegriff "wahlomat" aufgelistet werden. Konkret sind dies unter anderem die Sites "Wen-waehle-ich-2009.de" oder "Wahlinfo-2009.de". Wer hier "Testfragen zur Bundestagswahl" beantwortet, wird schon nach wenigen Schritten zur Eingabe persönlicher Daten aufgefordert.
Nur im Kleingedruckten ist laut den Verbraucherschützern zu lesen, dass der Test 60 Euro kosten soll. "Verlangt ein Anbieter bei einem vermeintlich kostenlosen Internetangebot persönliche Daten, ist das ein starkes Indiz für eine Abzocke", warnt die Verbraucherschützerin Brigitte Sievering-Wichers.
Der Anbieter sei inzwischen abgemahnt worden, könnte aber unter neuen Seiten weiter sein Unwesen treiben. Der echte Wahl-O-Mat ist kostenlos und verlangt keinerlei persönliche Daten.