Wer also das teuflische Google nicht mag, sich aber mit dem Beelzebub namens Microsoft anfreunden kann, kann seine Internetrecherchen ja mal testweise auf
bing.com loslassen.
Bis wir aber "bingen" statt "googeln" - das dürfte, wenn überhaupt, eine lange Zeit dauern.
Erste Tester empfehlen die Ländereinstellung bei bing.com auf USA umzustellen. Sonst bekommen Nutzer nämlich überwiegend die Ergebnisse der alten, mäßig erfolgreichen Suchmaschine "Live Search" auf den Schirm.
Die US-Version soll jedoch zumindest bei den Amis ganz gut kommen. Vielleicht auch wegen der bing-Schwerpunkte Shopping und Videosuche sowie der Funktion, den Nutzern automatisch ähnliche oder verfeinerte Suchanfragen vorzuschlagen.
Wohin die Reise geht, macht eine jüngst hinzugefügte Kommerzfunktion deutlich: am Donnerstag wurde offiziell das Reise-Feature eingebunden. Nutzer können darüber Flüge, Hotelzimmer und komplette Reisen buchen. "Bing Travel" zeigt gleichzeitig mit einer Sucheingabe, Links zu Flügen und Reisen an.
Vieles wurde bei Google abgeschaut wurde - und auch optisch erinnert die Benutzeroberfläche an die personalisierte Googleversion "iGoogle":
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