RSS-Feeds sind die am stärksten genutzte Funktion im Web 2.0. Das ergab eine Studie der US-Internet-Agentur Avenue A Razorfish. Demzufolge nutzt jeder zweite Websurfer RSS-Feeds.
Auch eine Studie von Universal McCann bestätigt den Aufwärtstrend. Demzufolge hat die Nutzung von RSS-Feeds zwischen Juni 2007 und März 2008 um 153 Prozent zugenommen und wächst damit schneller als Videosharing oder Social Networking.
Das Internet-Nachrichtenformat RSS blendet Werbung *), Illustrationen, Multimedia und sonstige Zierleisten neben der eigentlichen Textinformation völlig aus. Nur selten werden Bilder angezeigt.
Nun gut, sind wir bei Berlin-Bookmarks.de nun doch auch endlich überzeugt. In dieser Woche begannen wir damit, relevante Contentseiten auch als RSS-Feed zu programmieren.
Im Testangebot sind bereits viele Feeds freigeschaltet, die sich unseres Erachtens gut für das RSS-Abonnement eignen. Fast täglich ändern sich beispielsweise unsere beliebten Service-Seiten "Veranstaltungskalender - Berlins beste Programmseiten" und "Kinofilme im Fernsehen":
Die beste Erfahrung im Umgang mit RSS Feeds haben wir übrigens mit der personalisierten iGoogle Startseite gemacht.
Am besten mit Firefox hat man nach nur 2 Klicks auf einen der RSS-Links das Gadget genannte, integrierte Info-Fenster auf der eigenen Google-Startseite integriert. Man kann die Anzahl der Artikel-Überschriften einstellen und das Gadget auf einfach per Mail weiterempfehlen.
Ein Klick auf das vorangestellte Plus-Zeichen zeigt einen verkürzten Teasertext, ein Klick auf die Headline bringt die Original-Quelle mit allen weiteren Infos in den Browser.
Der Vorteil der ganzen Angelegenheit: wie auch bei anderen Schlagzeilen-Gadgets, und davon gibt es bei Google unzählige auch aus deutschsprachigen Quellen, ist man ohne Zutun mit seinem am häufigsten genutzten Programm, dem Internebrowser, immer auf einen Blick automatisch informiert - ein extra RSS-Readerprogramm oder das Starten von versteckten Browser-Plugins ist nicht erforderlich.
*) Update - AdSense for Feeds
Natürlich sind Feeds für Werbetreibende interessant, auch wenn ein Grundgedanke damit aufgegeben wird: Google arbeitet mit dem Tool FeedBurner an der Umsetzung von Google AdSense für Feeds. Zunächst soll das Angebot aber nur einer kleinen Gruppe von Publishern zur Verfügung stehen (Stand Juni 2008).
Das Tool bietet für Publisher und Blog-Betreiber jede Menge interessanter Tools zum Thema kontrollierte Feed-Verbreitung. FeedBurner finden Sie - auch in deutscher Sprache - hier auf dieser Seite
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