"Die da oben machen doch sowieso was sie wollen" - der meist gehörte Ausrede der Brandenburger Nichtwähler. Dabei zeichnen sich gerade Kommunalwahlen darin aus, dass nicht "Die da oben" und pauschale Parteiprogramme gewählt werden sollen, sondern der im Gemeinderat engagierte Bäcker von neben an, der vielleicht als Bürgermeister für lebensfreundlichere Verhältnisse vielleicht auch in Ihrem Ort sorgen möchte.
Also gehen Sie zur Wahl, und wenn Ihr neuer Bürgermeister seine Wahlversprechen nicht hält, treten Sie ihn in den Hintern.
Eine wichtige Adresse mit weitgehend neutralen Informationen zu den Kommunalwahlen in Brandenburg am 28. September 2008 ist die Website der Brandenburgischen Zentrale für Politische Bildung. Sie ist überschrieben mit "Wählen gehen!". Die Klickadresse finden Sie unterhalb dieses Artikels.
Wahl-O-Mat in Bayern verboten
Der Wahl-O-Mat hilft bei der Wähler-Entscheidung für Landtags- und Bundestagswahlen, leider nicht bei der Wähler-Entscheidung bei Kommunalwahlen.
Und auch zur Landtagswahl am 28. 9. 2008 in Bayern gibt es keinen Wahl-O-Mat erscheinen. Die Veröffentlichung wurde aufgrund einer Einstweiligen Anordnung des Bayerischen Verwaltungsgerichtes München gestoppt. Gegen die Erwartung steckt nicht die CSU dahinter, die ihr 50-plus-X in Gegahr sieht, sondern eine Partei namens "Ökologisch-Demokratische Partei" (ÖDP) fühlten sich nicht genug berücksichtigt.
Der Herausgeber der Bayerischen Version, der Bayerische Jugendring, und die Lizenzgeberin, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), bedauern jedenfalls diese unterständliche Entscheidung und empfehlen allen Leserinnen und Lesern das bpb-Angebot
www.werstehtzurwahl.de, in dem sich alle zur Wahl stehenden Parteien kurz vorstellen.