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Hintergründe:
Flugrouten, Wasserverträge oder Restaurant-Ekellisten - das Internet hat den Umgang mit öffentlichen Daten radikal verändert. Und auch die jüngsten Enthüllungen auf Wikileaks zeigen, dass die Verbreitung von Daten aus der öffentlichen Verwaltung über das Internet die Informationsgesellschaft ein weiteres Mal durcheinander gewirbelt und revolutioniert hat.
Daten, die bisher in Behörden und Verwaltungen schlummern öffentlich zu verbreiten und nutzbar zu machen, ist auch das Ziel von Open Data. Denn mit der legalen Nutzung und Aufbereitung dieser nicht personenbezogenen und nicht geheimen Daten eröffnen sich völlig neue Perspektiven der Informationsgewinnung, Meinungsbildung und politischen Partizipation. Jedermann kann diese Daten nutzen.
Und von der Website bis zur „App“ entstehen völlig neue Informationsangebote mit vielfältigsten Möglichkeiten für Wirtschaft, Bürger und die Verwaltung selbst. Berlin als Metropole mit seinen zahlreichen Bundes- und Landesverwaltungen steht hier besonders im Fokus. Aber die Debatte um Open Data und Open Government wirft auch kritische Fragen zu den Risiken und Nebenwirkungen – zum Beispiel bei Datenschutz und Urheberrecht - auf.
Öffentliche Podiumsdiskussion mit (angefragt):
Termin
Dienstag, 8. März 2011, 19:30 Uhr im Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mehr Infos unter