[Tell-a-Friend - Artikel weiterempfehlen ] · [Druckansicht
]
![]() Das Gemälde `Cupido als Viktor` von Caravaggio lässt sich in alle Details zoomen |
Im Google Art Project lassen sich ähnlich wie bei Street View per Maus fotografierte Rundgänge in den wichtigsten Museen weltweit unternehmen.
Immerhin zwei Museen in Berlin, die Alte Nationalgalerie und die Gemäldegalerie haben die Google-Spezialkameras zugelassen und sind im Google Art Project dabei.
Per Webbrowser können die Kunstwerke auch einzeln aus nächster Nähe angeschaut, ohne störende vor dem Bild durchlaufende andere Museumsbesucher. Einige Gemälde können derart vergrößert werden, das auch sonst schwer sichtbare Details in Augenschein genommen werden können. In der Berliner Gemäldegalerie ist es so möglich, sich einen winzigen lateinischen Spruch auf dem Bild "Der Kaufmann Georg Gisze" von Hans Holbein dem Jüngeren genau anzusehen.
Für einen originären guten Gesamteindruck empfiehlt sich aber doch die 100%-Darstellung auf einem möglichst großen Bildschirm.
Ein sogenannter "Floor Plan" ermöglicht die leichte Navigation durch die Etagen und einzelnen Räume eines Museums, dort ist auch die direkte Anwahl der Kunstwerke durch Nennung der Bildtitel und Künstlernamen möglich.
Leider sind die hoch aufgelösten Bilder nicht auf Anhieb zu finden, weil nicht sonderlich gekennzeichnet. Dafür können eingeloggten User ihren persönlichen Rundgang aus den Kunstwerken zusammenstellen.
Ein Visitor Guide: How To Use The Site - und ein See behind the scenes footage of the Art Project - Video geben Einblicke in den tiefer gehenden Gebrauch und zum Making-of dieses kostenlosen Projektes.
Insgesamt sind Anfang Februar 2011 bisher siebzehn internationale Museen virtuell zu besichtigen. Dabei sind die Uffizien in Florenz wie auch das berühmte MoMA in New York und das Tate Britain in London.
Hier der Direktlink zu den Berliner Museen im Google Art Project ...
![]() Alle Türen stehen offen in der Alten Nationalgalerie |