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![]() Die flexible Frau (Mira Partecke) sucht Befreiung über der Stadt auf dem Berliner Teufelsberg |
Wie Don Quichotte kämpft Greta gegen unheimliche Mächte an: ihren Sohn, die gefährliche Mutterschaft, den Bewerbungscoach, die verhinderte Architektur des neuen Berlins (Townhäuser, Humboldtforum, soziale Stadtgrenzen) und nicht zuletzt gegen die eigene Paranoia und Statusangst, eine Frau ohne Auftrag zu sein. Sie trinkt und driftet zwischen Anpassung und Widerspruch durch ihr Leben.
Auf dieser Tour de Force zwischen Callcenter, Arbeitssuche, Jobcenter, Coach, Architekturbüros, Schule, Kneipen und Drifts durch Stadtrandgebiete – vom Berliner Mauerweg bis zur Fußgängerzone Oberhausen-Sterkrade, trifft sie auf die "Stadt der Frauen".
Die Begegnungen sind Momentaufnahmen von modernen Frauenleben. Alternativen oder Aufbrüche nicht in Sicht. Nur die alte Hölderlinkennerin Dorothea spendet Trost und junge Chinesinnen weisen die Zukunft.
Kommentiert wird die Lage der Frauen von Kluge, einem feministischen Blogger und Stadtführer. Der Plot löst sich auf zugunsten einer Erfahrung.
Das Sozialdrama "Eine flexible Frau" beschäftigt sich letztendlich mit der Frage nach der identitätsstiftenden Bedeutung von Arbeit.
Nach der Präsentation auf zahlreichen nationalen und internationalen Filmfestivals nun auch endlich in den Berliner Kinos.
Eine flexible Frau
D 2010 · Regie: Tatjana Turanskyj · Darsteller: Mira Partecke, Katharina Bellena, Laura Tonke, Sven Seeger, Torsten Haase, Fabio Pink
Berlinpremiere in der Volksbühne-am-Rosa-Luxemburg-Platz
am Mittwoch, 5. Januar 2011 um 21.00 Uhr.
In Anwesenheit des Filmteam, anschließend Party im Sternenfoyer.
In ausgewählten Kinos zu sehen ab Donnerstag, 6. Januar 2011.