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![]() Für Unterhaltung sorgt ein Bühnenprogramm mit Amateur-Künstlern (Foto: IllustrierteStadt.de) |
Das Angebot dieses Marktes unterscheidet sich nicht so sehr von dem anderer Märkte, allerdings sind die Sachen hier um ein Vielfaches preiswerter.
Denn "auch wer arm ist, hat ein Recht auf schöne Dinge, auf Qualität und Ästhetik" - so die Philosophie des Marktbetreibers und Sozialträgers "Goldnetz e.V/gGmbH".
Zwar sind alle herzlich eingeladen, über den Markt zu bummeln; auf Schnäppchen- und Geschenkejagd dürfen aber nur Hartz-IV-Empfänger oder Personen gehen, die allein weniger als 900 Euro im Monat zur Verfügung haben. Bei Familien liegen die Grenzen entsprechend höher.
Wer also nach einem preiswerten und guten Weihnachtsgeschenk sucht, darf seinen Hartz-IV-, Renten- oder Wohngeld- oder Einkommensbescheid nicht vergessen. Bezahlt wird mit Goldtalern, die am Eingang gegen Euro erworben werden können, wobei ein Goldtaler 50 Cent wert ist. Ein Rückumtausch nicht ausgegebener Goldtaler sollte sichergestellt sein.
Bedauerlicherweise halten die Organisatoren den Sonntag wohl für allzu heilig und verzichten an diesem traditionellem Weihnachtsmarkt-Tag auf die Präsenz.
![]() Wechselstube auf dem sozialen Weihnachtsmarkt (Foto: IllustrierteStadt.de) |