Fernsehmachen ist halt nicht Youtube. Vier Moderatoren, Eigenproduziertes wie das werktägliche Magazin "Timmtoday" und die Datingshow "Homecheck", neue US-Serien wie "Noah’s Arc" oder "Mile High" sowie Spielfilmklassiker wie "Flesh" sollen die schwule Zielgruppe unterhalten. Vom Start weg ist crossmedial eine interaktive Einbindung der Zuschauer via Internet vorgesehen.
Hier im Netz ist Timm daher auch als Livestream zu empfangen. Dass sollte weltweit funktionieren. Und sicher werden auch einige Frauen gern reinschauen, um beispielsweise im Nachtprogramm das reaktivierte Talkformat "Blondes Gift" (aus den Jahren 2001-2005) mit einer noch jungen, hübschen Barbara Schöneberger zusehen oder einfach nur um regelmäßig schöne Männer oder sich die US-Lesbensoap "The L Word" anzusehen.
"Wir lieben Männer" ist das Motto des Berliner Senders. Neben den eigenproduzierten Formaten sind themenbezogene Spielfilmen, Serien, Dokumentationen und Magazine angekündigt. Dabei wird das Rad nicht neu erfunden, Formate wie ein Nachttaxitalk ("Timmousine") sind schon von anderen Sendern her bekannt.
Auch internationale Serien wie "Queer as Folk" und das erwähnte "The L Word" tauchen teils in deutscher Erstausstrahlung hier wieder auf. Geplant ist ebenso die schwule Ausgabe der Kuppelshow "Der Bachelor".
Aufmerksame Vielgucker werden die vielen recycelten Formate vielleicht eher langweilen ... aber der Anteil an Eigenproduktionen soll je nach Erfolg nach und nach erhöht werden.
Fernsehkritik
Marcus Weingärtner hat sich für die Berliner Zeitung vom 13. November 2008 einen Sendetag Timm angetan: Lesen Sie Weingärtners Kolumne "Perlen im Püree" im Textarchiv bei Berlinonline.de.
 ... im November 2008: mit 24 Seiten Info und Tagesprogramm - gefunden als Beilage in der Siegessäule 11/2008 |